Hand in Hand einen kleineren CO2-Fußabdruck

Julia Widmann3 Min. Lesezeit
  • machen sich für Investor*innen und Kund*innen attraktiver
  • sichern sich finanzielle Vorteile, etwa durch den Einsatz energieeffizienter Technologie

Egal ob betrieblicher oder persönlicher Fußabdruck: Wir zeigen euch, wie ihr eure Emissionen berechnen könnt und geben euch Reduktionsmaßnahmen mit auf den Weg. Los geht’s!

So berechnest du deinen CO2-Fußabdruck Ohne sie lässt sich kein ökologischer Fußabdruck berechnen: Daten. Für den persönlichen Fußabdruck sind die notwendigen Daten vergleichsweise schnell gesammelt. CO2-Rechner können helfen.

Persönliche Berechnung:

Hier spielen

  • die Wohnsituation
  • zurückgelegte Reisekilometer
  • das Ernährungs- und Konsumverhalten

eine Rolle. Emissionen stammen primär aus den Kategorien Mobilität, Ernährung, Abfall, Ressourcen und Energie.

Betriebliche Berechnung:

In Unternehmen müssen deutlich mehr Daten aus den unterschiedlichsten Bereichen herangezogen werden. Schließlich berücksichtigt der Corporate Carbon Footprint alle Emissionen, die mit betrieblichen Aktivitäten verbunden sind.

Um die Messung und Überwachung der Treibhausgase zu vereinheitlichen, können Unternehmen auf zwei international anerkannte Standards zurückgreifen:

  • das Greenhouse Gas Protocol
  • ISO 14064

Beide liefern klare Vorgaben und Richtlinien und stellen sicher, dass die Daten der Treibhausgasbilanzen vergleichbar und verlässlich sind.

Scope Emissionen

Emissionen werden in die Kategorien Scope 1, 2 und 3 unterteilt.

Scope-1-Emissionen werden direkt im Unternehmen verursacht und kontrolliert (z. B. unternehmenseigene Lieferfahrzeuge).

  • Scope-2-Emissionen

entstehen durch Zukauf von Strom, Wärme, Dampf und Kühlung (z. B. Beleuchtung der Fabriksgebäude).

  • Scope-3-Emissionen

sind dagegen indirekte Emissionen. Darunter fallen vorgelagerte (zugekaufte Waren und Dienstleistungen) und nachgelagerte Emissionen (entstehen bei der Nutzung und Entsorgung der Produkte).

Beginne im Kleinen, bewirke Großes

Nach der Datensammlung, der Emissionsberechnung und der Scope-Klassifizierung können Unternehmen in einem vierten Schritt ihre Emissionen überwachen – und reduzieren. Viele Reduktionsmaßnahmen lassen sich sowohl im Privaten, als auch im Beruflichen umsetzen. Eine Auswahl findest du hier:

Mobilität:

Nutze öffentliche Verkehrsmittel, Fahrrad oder Elektrofahrzeuge oder gehe zu Fuß. Vermeide Flugreisen und ziehe wann immer möglich Videokonferenzen oder Telefonate Dienstreisen vor.

Energieeffizienz:

Verwende energieeffiziente Geräte und effiziente Beleuchtung. Vermeide den Standby-Modus und schalte Geräte aus, wann immer du sie nicht brauchst.

Papierverbrauch:

Spare Papier, indem du Dokumente digital erstellst und verwaltest. Drucke beidseitig und schwarz-weiß und verwende recyceltes Papier.

Mülltrennung und Recycling:

Trenne Müll richtig und recycle Produkte, um die Abfallmenge zu reduzieren und Ressourcen zu schonen.

Mehrweg statt Einweg:

Vermeide Einwegprodukte wie Einweggeschirr oder Papierservietten und nutze wiederverwendbare Alternativen.

Mehr zu Klimaschutz-Maßnahmen im Unternehmen findest du in unserem Blogbeitrag zu "Green Office"

Mit diesen Reduktionsmaßnahmen setzt du wirkungsvolle Schritte, um deinen CO2-Fußabdruck zu reduzieren.

Wir haben aber noch einen wichtigen Tipp!

Sprich mit Familie, Freund*innen oder Kolleg*innen über Klimaschutz. Das allein kann Großes bewirken, denn Studien haben gezeigt: Häufigeres Sprechen über das Thema führt dazu, dass das Bewusstsein für die Problematik steigt. Sei also ein Vorbild, teile dein Wissen und bilde dich weiter.

Gemeinsam den Fußabdruck verkleinern!

Wir alle können durch unsere täglichen Entscheidungen CO2-Emissionen reduzieren. In unserer Glacier Climate Aademy zeigen dir, wie auch du einen Beitrag leistest.

Hier geht's zu mehr Klimaschutz-Wissen!

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