- nach nachhaltigeren Alternativen suchen („rethink“)
- und den eigenen Konsum reduzieren („reduce“).
- Wir sollen Produkte öfter wiederverwenden („reuse“),
- sie reparieren („repair“),
- alte Produkte auf den neuesten Stand bringen („refurbish“),
- mit Teilen von alten Produkten neue Produkte schaffen („remanufacture“),
- alte Produkten einem neuen Zweck zuführen („repurpose“),
- aus Abfällen neue Produkte herstellen („recycle“)
- oder zuletzt Energie aus Abfällen gewinnen, die nicht recycelt oder wiederverwendet werden können („recover“).
In jedem Bereich gibt es Möglichkeiten, diese Strategien der Kreislaufwirtschaft umzusetzen. Elektrogeräte etwa werden schnell entsorgt, wenn sie nicht mehr funktionieren. Zu aufwendig ist die Reparatur, neue Produkte sind schnell und billig zu haben. Sind Geräte allerdings so konzipiert, dass sie einfach und günstig repariert werden können („repair“), bleiben sie länger in Gebrauch. Und auch in der Kunststoffindustrie gibt es viel Luft nach oben. Bis 2050 könnte es mehr Plastik als Fische in unseren Ozeanen geben. Wenn wir Einweg- und Mikroplastik vermeiden („refuse“), schützen wir unsere Ozeane.
Jetzt bist du dran! Durch ein Umdenken in unseren Konsumgewohnheiten und eine intensivere Nutzung von Produkten können wir also eine nachhaltigere Zukunft schaffen. Das gilt für Unternehmen genauso wie für Privatpersonen.
Jetzt bist du dran: Denk an deine letzten drei Einkäufe zurück und wirf einen Blick auf die R-Strategien, beginnend bei „refuse“:
- Hättest du auf den Kauf verzichten können?
- Hätte es nachhaltigere Alternativen, etwa in Form von Second Hand oder Sharing-Angeboten gegeben?
Mach dir diesen kurzen Check zur Gewohnheit und berücksichtige die R-Strategien, wenn du das nächste Mal einkaufst.
Egal ob im Großen oder Kleinen, das Modell der Kreislaufwirtschaft kann überall zu nachhaltigeren Lösungen führen. Sprich mit deinen Kolleg*innen beim Mittagessen oder in der Kaffeepause über das Modell und überlegt euch drei Möglichkeiten, um mehr Zirkularität in euer Unternehmen zu bringen.
Für den Übergang zur Kreislaufwirtschaft braucht es uns alle.
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